Was ist Curvy Yoga? Yoga für kurvige Körper einfach erklärt

Curvy Yoga verstehen

Vielleicht hast du dir schon mal gedacht: Curvy Yoga klingt schön – aber ist Yoga wirklich etwas für mich, mit meinem Körper? 

Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Und du bist hier genau richtig. In diesem Artikel erkläre ich dir, was Curvy Yoga wirklich ist, für wen es geeignet ist und was dabei anders läuft als im „normalen" Yogaunterricht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Curvy Yoga passt die Yoga-Haltung an deinen Körper an, nicht umgekehrt.
  • Es ist geeignet für Frauen mit unterschiedlichen Körperformen, unabhängig von Beweglichkeit, Erfahrung oder Kleidergröße.
  • Klassische Asanas aus dem Hatha-Yoga werden mit Hilfsmitteln wie Blöcken, Gurten oder Decken zugänglich gemacht.
  • Curvy Yoga ist kein Abnehmprogramm, sondern ein Weg zu mehr Körpergefühl und Selbstliebe.
  • Der Einstieg ist online möglich oder im Präsenzkurs, ganz ohne Vorerfahrung.

Was ist Curvy Yoga?

Curvy Yoga ist eine Ausrichtung von Yoga, bei der die Bedürfnisse größerer und kurviger Körper von Anfang an mitgedacht werden. Es geht dabei nicht darum, einen völlig neuen Yoga-Stil mit eigenen Asanas zu erfinden. Bekannte Yoga-Haltungen aus dem Hatha-Yoga werden so angeleitet und angepasst, dass sie auch mit mehr Bauch, Busen, Beinen oder Po zugänglich und angenehm praktizierbar sind.

Nimm gern diesen Leitsatz mit:

Nicht dein Körper muss in die Yoga-Haltung passen. Die Yoga-Haltung darf sich an deinen Körper anpassen.

Das klingt simpel – und ist trotzdem für viele Frauen ein echter Wendepunkt. Denn die meisten von uns haben es genau andersherum gelernt: Wir sollen in eine Form passen. Beim Curvy Yoga drehst du diesen Gedanken um. Wie klingt das für dich?

Für wen ist Curvy Yoga geeignet?

Curvy Yoga richtet sich an alle kurvigen Frauen, die noch nie Yoga gemacht haben und/oder sich in klassischen Yogakursen bisher nicht wohlgefühlt haben – aus welchem Grund auch immer. 

Du musst weder besonders beweglich noch sportlich sein, um mitzumachen. Und auch deine Kleidergröße ist keine Voraussetzung – ich möchte nicht, dass Curvy Yoga zu einer neuen Schublade wird, in die du erst hineinpassen musst. Es geht mir um dich, nicht um eine Zahl im Kragen deines T-Shirts.

Warum braucht es überhaupt Curvy Yoga?

„Yoga ist für alle da.“ Diesen Satz unterschreibe ich sofort. Jeder Mensch kann Yoga praktizieren – unabhängig davon, wie alt, beweglich, groß, klein, dick oder dünn er ist.

Und trotzdem erleben nicht alle Menschen Yoga auf dieselbe Weise.

Schau dir einmal Bilder, Videos oder viele klassische Yogakurse an: Der Körper, der dort am häufigsten gezeigt wird, ist schlank, jung und beweglich.

Auch in Yogalehrer-Ausbildungen und Fortbildungen wird meist von einem bestimmten Körper ausgegangen. Einem Körper, der sich relativ selbstverständlich in die klassischen Haltungen hineinbewegen kann.

Kurvige Körper und Mehrgewicht werden dagegen häufig gar nicht mitgedacht.

Das zeigt sich spätestens dann, wenn eine Yogahaltung mit einem kurvigen Körper plötzlich ganz anders funktioniert:

  • Die Brust kann in Bauchlage oder bei bestimmten Armpositionen im Weg sein.
  • Der Bauch braucht bei Vorbeugen oder Drehungen mehr Raum.
  • Knie, Handgelenke oder andere Gelenke können durch das höhere Körpergewicht stärker belastet werden.
  • Durch andere Körperproportionen kann sich das Gleichgewicht anders anfühlen.
  • Manche Bewegungen brauchen schlicht mehr Platz oder eine andere Ausgangsposition.

Das bedeutet nicht, dass ein kurviger Körper weniger kann. Und es bedeutet auch nicht, dass du bestimmte Yogaübungen grundsätzlich nicht machen kannst. Es bedeutet nur: Vielleicht brauchst du einen anderen Weg dorthin.

Genau hier setzt Curvy Yoga an. Curvy Yoga fragt nicht: „Wie bekommen wir deinen Körper in diese Haltung?“ Sondern: Wie können wir diese Haltung so verändern, dass sie zu deinem Körper passt?

Denn dein Bauch, deine Oberschenkel, deine Brust oder dein Gewicht sind nicht das Problem. Das Problem entsteht vielmehr dort, wo Yoga nur für eine einzige Körperform gedacht und unterrichtet wird.

Curvy Yoga schafft Raum für mehr Körperformen. Es zeigt Varianten und Anpassungen, die dir ermöglichen, Yoga so zu praktizieren, dass dein Körper dabei nicht zum Hindernis werden muss.

Und genau deshalb braucht es Curvy Yoga: weil Yoga wirklich für alle da sein sollte.

Was ist beim Curvy Yoga anders?

Hier möchte ich konkret werden, damit du dir wirklich etwas darunter vorstellen kannst:

Die Haltung wird an den Körper angepasst

Statt „das ist halt so” heißt es bei mir: Wie können wir diese Haltung so verändern, dass die Haltung für dich bequem und entspannt ist?

Ein Beispiel, das dir das greifbar macht: Bei der klassischen sitzenden Vorbeuge sitzt du mit gestreckten Beinen auf dem Boden und beugst dich über deine Beine nach vorne zu den Füßen. Im Curvy Yoga grätschen wir die Beine ein Stück auseinander – damit dein Bauch bequem Platz hat und du trotzdem eine angenehme Dehnung in der Körperrückseite spürst.

Hilfsmittel sind keine Krücke

Blöcke, Gurte, Bolster, Stühle oder Decken schaffen mehr Raum und mehr Stabilität. Sie sind kein Zeichen dafür, dass etwas mit dir nicht stimmt – sie sind ein kluges Werkzeug, das die Haltung für deinen Körper zugänglich macht.

Es geht nicht um die perfekte Form

Die äußere Form der Asana ist weniger wichtig als die Frage: Was möchtest du in dieser Haltung erleben – und wie kann dein Körper das sicher und angenehm tun? Jeder Körper ist anders. Die Stellung deiner Gelenke, die Weite deines Beckens, deine Flexibilität in den Schultergelenken. Wir finden daher die Form, die für deinen Körper gut ist.

Pausen sind Teil der Praxis

Curvy Yoga muss nicht permanent anstrengend sein. Es geht genauso um das Spüren und Wahrnehmen deines eigenen Körpers, um eine Verbindung zu dir selbst. Eine Pause ist deshalb kein Ausstieg aus der Übung, sondern ein Teil davon.

Welche Vorteile hat Curvy Yoga?

Yoga hat viele positive Wirkungen, die wir für unseren Alltag sehr gut gebrauchen können.

Mehr Beweglichkeit

Sanfte, regelmäßige Bewegung hilft dir, insgesamt beweglicher zu werden. Schritt für Schritt, ganz ohne Druck.

Mehr Kraft und Stabilität

Auch Kraft und Gleichgewicht werden gefördert, was dir im Alltag mehr Stabilität und Sicherheit gibt.

Entspannung und Stressabbau

Atemübungen, bewusste Bewegung und gezielte Entspannung helfen dir, aus dem Dauerstress und dem ständigen Funktionieren auszusteigen.

Ein besseres Körpergefühl

Das ist mir für meine Arbeit besonders wichtig: Du lernst nicht nur, was dein Körper leisten kann, sondern auch, was er gerade braucht.

Mehr Vertrauen in dich

Wenn du merkst, dass dein Körper dich trägt, dass er Dinge kann, die du ihm vielleicht gar nicht zugetraut hättest, verändert sich etwas in dir. Du bekommst mehr Vertrauen in dich und gewinnst an Selbstbewusstsein.

Curvy Yoga und Selbstliebe: Mehr als nur Bewegung

„Ich habe jahrelang gelernt, meinen Körper zu verstecken." „Ich habe mich beim Sport beobachtet gefühlt." „Ich dachte, ich müsste erst abnehmen, bevor ich Yoga machen darf." Diese Sätze höre ich immer wieder von Frauen, die zu mir kommen.

Und dann passiert auf der Matte etwas anderes: Du spürst deinen Körper. Du bewegst dich. Du erlebst, dass du Dinge kannst.

Genau das möchte ich mit meiner Arbeit erreichen: Dass du ankommst, wie du bist. Raus kommst aus dem Funktionieren und wieder mehr Verbindung zu dir selbst und deinem Körper spürst.

Wenn du mehr über meinen Weg dorthin erfahren möchtest, kannst du das in meiner Über-mich-Geschichte.

Muss ich beweglich sein, um mit Curvy Yoga anzufangen?

Nein. Beweglichkeit ist kein Eingangstest für Yoga. Die Praxis darf genau dort beginnen, wo du gerade stehst.

Du darfst Yoga lernen. Du konntest ja auch noch nicht schreiben, als du das erste Mal einen Stift in der Hand hattest. Genau so darfst du dich Yoga Schritt für Schritt annähern.

Wenn du unsicher bist, ob Yoga gerade der richtige Weg für dich ist, kannst du das übrigens auch ganz unverbindlich herausfinden: Schreib mir für eine Schnupperstunde an namaste@yogamitmelli.de.

Welche Yoga-Übungen eignen sich für Curvy Yoga?

Es gibt nicht bestimmte Übungen nur für Curvy Yoga. Wir praktizieren die klassischen Yoga-Asanas aus dem Yogastil Hatha Yoga und passen sie an für unsere Körper.

Einige Beispiele von Asanas, wie ich sie im Curvy Yoga anleite, zeige ich dir in meinem Asana-Lexikon. Hier bekommst du Hintergrundwissen über die Wirkung der Haltung sowie eine anfängertaugliche Anleitung.

Meine liebsten Asanas für Anfänger sind diese:

  • Die sitzende Vorbeuge: Wie schon beschrieben, mit gegrätschten Beinen bequem für deinen Bauch.
  • Der unterstützte Fisch: Löst Verspannungen im Schulter- und Rückenbereich und lässt dich tief durchatmen.
  • Die Schulterbrücke: Stärkt Rücken und Beine.
  • Der Drehsitz: Eine sanfte Drehung, die Verdauung und Wirbelsäule guttut.
  • Die Heldinnenstellung: Ein kleiner Flow für Kraft und inneren Fokus.

 

Welche Hilfsmittel brauche ich beim Curvy Yoga?

Wenn du mit Yoga anfängst, musst du nicht gleich alles kaufen, was es am Markt so gibt. Wichtig ist eine rutschfeste Matte. Für alles andere gibt es auch wunderbare Alltagsgegenstände, die du umwandeln kannst.

Zum Beispiel eine Kuscheldecke, die du fest zusammenrollst und so ein Bolster/Kissen ersetzt oder ein Gürtel vom Bademantel oder ein Schal, die einen Yogagurt ersetzen.

Wenn du Freude am Yoga hast und länger praktizierst, dann ist die Zeit gekommen, deine Praxis zu vertiefen und dir die Hilfsmittel zuzulegen, die du wirklich brauchst. 

Welche Hilfsmittel deine Praxis spürbar angenehmer machen können, erläutere ich dir ausführlich in meinem Artikel über Yoga-Hilfsmittel. Hier die Kurzfassung:

  • Yogablock: Verkürzt den Weg zum Boden und gibt dir Halt in Stand- und Dehnhaltungen.
  • Yogagurt: Verlängert deine Arme, besonders hilfreich bei Vorwärtsbeugen.
  • Bolster/Kissen: Unterstützt Brustkorb, Becken oder Knie für mehr Komfort und tiefe Entspannung.
  • Decke: Ein echtes Multitalent – zum Polstern der Knie, zum Ausrichten des Beckens oder zum Wärmen in der Entspannung.
  • Stuhl: Ermöglicht stabile Variationen, gerade bei Balance-Herausforderungen.

 

Der Gedanke, den ich dir dazu mitgeben möchte: Vielleicht glaubst du, Hilfsmittel verändern den Wert einer Yoga-Haltung oder sind ein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Sie sind ein kluges Hilfsmittel und sie schaffen Möglichkeiten.

 

 

Wie kann ich mit Curvy Yoga anfangen? 

Wenn du Curvy Yoga ausprobieren möchtest, stellt sich häufig die Frage nach einem Kurs und damit auch nach dem Ort. Curvy Yoga zu Hause oder im Yogastudio – was ist besser?

Es gibt kein generelles Besser. Beide Wege haben ihren eigenen Wert, wie du gleich siehst. Hier die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:

 

Ort Vorteile Nachteile
Im Studio Persönlicher Kontakt. Du bist nicht allein, ein fester Termin motiviert Blick geht zur Nachbarmatte, hocher Vergleichs- und Leistungsdruck
Zuhause
(Live-Kurs online
Vertraute Umgebung, weniger Scham, kein Anfahrtsstress, trotzdem persönlicher Kontakt Keine "Hands-on" Korrekturen durch Yogalehrer, du musst zuhören und Tipps selbst umsetzen

Yoga im Studio und zu Hause: Beides hat seinen eigenen Wert, und du darfst wählen, was gerade zu deinem Leben passt. Wenn du selbst reinschnuppern möchtest: Meinen Curvy Yoga Onlinekurs kannst du bequem von zu Hause aus mitmachen, und wenn du im Raum Dortmund lebst, freue ich mich auch über dich in meinem Präsenzkurs beim TSC Eintracht Dortmund.

Was macht ein gutes Curvy-Yoga-Angebot aus?

Nicht jedes Angebot, das „Curvy Yoga" heißt, ist automatisch körperfreundlich. Ich finde, ein gutes Curvy-Yoga-Angebot macht deinen Körper nicht zum Problem, das gelöst werden muss. Hier ein paar Kriterien, die dir bei der Auswahl helfen können:

  • Wird auf unterschiedliche Körperformen eingegangen?
  • Werden Alternativen und Varianten für kurvige Körper angeboten?
  • Gibt es ausreichend Platz auf der Matte und im Raum?
  • Werden Hilfsmittel selbstverständlich eingesetzt?
  • Darfst du Pausen machen, ohne dich zu rechtfertigen?
  • Geht es um Körperwahrnehmung statt um Leistung?
  • Fühlst du dich gesehen und willkommen?
  • Werden keine Abnehmversprechen gemacht?

Ist Curvy Yoga dasselbe wie Yoga für Übergewichtige, Plus Size Yoga oder Fat Yoga?

In Suchmaschinen findest du für dieses Thema ganz unterschiedliche Begriffe: „Yoga für Dicke", „Yoga für Übergewichtige", „Plus Size Yoga", „Big Yoga" oder „Fat Yoga". Diese Begriffe werden teilweise synonym verwendet, tragen aber unterschiedliche Untertöne.

Warum ich mich bewusst für „Curvy Yoga" entschieden habe und was die einzelnen Begriffe für mich bedeuten, erkläre ich dir ausführlich in meinem Artikel „Warum heißt es Curvy Yoga?".

 

Ist Curvy Yoga nur für Anfängerinnen?

Nein. Curvy Yoga richtet sich nicht nach deinem Erfahrungslevel. Es ist eine Art zu unterrichten und die Haltungen anzupassen, die deinen kurvigen Körper berücksichtigt. Egal, ob du zum ersten Mal auf der Matte bist oder schon seit vielen Jahren Yoga praktizierst - oder frisch wieder einsteigst. 

 

Kann ich mit Mehrgewicht jede Yoga-Haltung machen?

Grundsätzlich gibt es für fast jede Yogahaltung eine Möglichkeit, sie an unterschiedliche Körper anzupassen. Aber nicht jede Haltung ist für jeden Körper zu jedem Zeitpunkt sinnvoll.

Wenn zum Beispiel eine Frau Probleme mit der Halswirbelsäule hat, werde ich derjenigen immer davon abraten, einen Kopfstand zu praktizieren. Egal mit welchem Körpergewicht oder Körperform und auch, wenn diejenige super schlank und sportlich ist.

Genauso gut kannst du aber auch mit Adipositas den Kopfstand praktizieren, wenn du entsprechend erfahren bist bzw. übst. Ein ganz wunderbares Beispiel dafür ist die Amerikanerin Jessamyn Stanley, die in diesem Artikel ein paar gute Tipps für sehr fortgeschritten Praktizierende gibt.

 

Fazit: Curvy Yoga kannst du genau so beginnen, wie du bist

Curvy Yoga bedeutet nicht, dass du eine besondere Art von Yoga machen musst, weil dein Körper „nicht normal" ist. Curvy Yoga bedeutet, dass Yoga endlich so unterrichtet wird, dass unterschiedliche Körper darin Platz haben.

Was sich für dich sortieren darf, ist vielleicht genau dieser Gedanke: Du musst dich nicht erst verändern, um mit Yoga anzufangen. Du darfst genau so beginnen, wie du gerade bist.

 

Wenn du reinschnuppern möchtest, findest du meinen Curvy Yoga Onlinekurs und meinen Präsenzkurs beim TSC Eintracht Dortmund – beide ohne Vorerfahrung und für jeden Körper geeignet. Und wenn du dir regelmäßig Impulse rund um Curvy Yoga und Selbstliebe in dein Postfach holen möchtest, melde dich gerne für meinen Newsletter an.

Alles Liebe für dich
Melli

Mentorin für Curvy Yoga und Selbstliebe

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Häufige Fragen zu Curvy Yoga

Was ist Curvy Yoga?

Curvy Yoga ist eine Art, Yoga zu unterrichten, bei der unterschiedliche Körperformen von Anfang an mitgedacht werden. Klassische Yoga-Haltungen werden so angepasst, dass sie auch für kurvige und größere Körper zugänglich und angenehm praktizierbar sind. Nicht dein Körper muss in die Haltung passen – die Haltung darf sich an deinen Körper anpassen. 

 

Ist Curvy Yoga dasselbe wie Yoga für Übergewichtige, Plus Size Yoga oder Fat Yoga?

Die Begriffe werden häufig ähnlich verwendet, haben aber unterschiedliche Bedeutungen und Untertöne. „Curvy Yoga“ beschreibt für mich vor allem eine körperbewusste Art, Yoga zu unterrichten. Warum ich mich bewusst für diesen Begriff entschieden habe und wie ich die verschiedenen Bezeichnungen einordne, erfährst du in meinem Artikel „Warum heißt es Curvy Yoga?“. 

 

Ist Curvy Yoga nur für übergewichtige Menschen/mit Adipositas?

Nein. Curvy Yoga ist nicht an eine bestimmte Kleidergröße oder ein bestimmtes Körpergewicht gebunden. Entscheidend ist vielmehr, dass dein Körper in seinen individuellen Proportionen und Bedürfnissen mitgedacht wird. Auch wenn du dich einfach nach einem Yogaunterricht sehnst, in dem du dich willkommen und sicher fühlst, kann Curvy Yoga für dich passend sein. 

 

Ist Yoga für dicke Menschen geeignet?

Ja, ganz klar. Jeder Körper kann Yoga praktizieren – Übungen dürfen dafür angepasst werden, statt dass du dich verbiegst.

 

Kann ich Curvy Yoga machen, wenn ich noch nie Yoga ausprobiert habe?

Ja. Du brauchst weder Yogaerfahrung noch besondere Beweglichkeit. Du darfst genau dort anfangen, wo du gerade stehst, und die Praxis Schritt für Schritt kennenlernen. 

 

Muss ich für Curvy Yoga beweglich sein?

Nein. Beweglichkeit ist keine Voraussetzung, sondern etwas, das sich mit der Zeit entwickeln darf.

 

Kann ich auch mit Mehrgewicht jede Yoga-Haltung machen?

Für viele Yoga-Haltungen gibt es Varianten, die sich an unterschiedliche Körper anpassen lassen. Trotzdem ist nicht jede Haltung für jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt sinnvoll oder angenehm. Es geht deshalb nicht darum, möglichst jede Asana auszuführen, sondern eine Variante zu finden, die zu deinem Körper und deiner aktuellen Situation passt. 

 

Brauche ich spezielle Yoga-Kleidung oder eine bestimmte Ausrüstung für Curvy Yoga?

Nein. Du brauchst keine spezielle Kleidung und auch nicht sofort eine komplette Yoga-Ausstattung. Eine rutschfeste Yogamatte und bequeme Kleidung reichen für den Anfang völlig aus. Hilfsmittel wie Block, Gurt, Decke, Bolster oder Stuhl können deine Praxis zusätzlich unterstützen. 

 

Ist Curvy Yoga ein Yoga-Stil wie Hatha Yoga oder Yin Yoga?

Nicht im klassischen Sinne. Curvy Yoga ist vor allem eine Art zu unterrichten: Bekannte Yoga-Haltungen werden so angeleitet und angepasst, dass unterschiedliche Körper darin Platz finden. Deshalb kannst du Curvy Yoga mit verschiedenen Yoga-Stilen verbinden. 

 

Welche Yoga-Übungen eignen sich für Curvy Yoga?

Alle klassischen Yoga-Haltungen können grundsätzlich auch mit einem kurvigen Körper praktiziert werden. Ausführliche Anleitungen in der jeweiligen Curvy-Variante findest du in meinem Asana-Lexikon.

 

Was brauche ich für Curvy Yoga?

Nur deinen eigenen Körper und die Freude, es auszuprobieren. Zusätzlich hilfreich ist eine rutschfeste Yogamatte, optional dazu Hilfsmittel wie Block, Gurt oder Decke.

 

Ist Curvy Yoga zum Abnehmen geeignet?

Mein Curvy Yoga ist bewusst kein Abnehmprogramm. Yoga kann Bewegung, Kraft, Körperwahrnehmung und Wohlbefinden unterstützen. Im Mittelpunkt steht für mich aber nicht, deinen Körper zu verändern, sondern eine gute Beziehung zu deinem Körper aufzubauen und dich mit ihm zu verbinden. 

Melli Böhm – Yoga- und Selbstliebe-Mentorin für Frauen mit XXL-Körper

Hallo, ich bin Melli.
Als Mentorin für Curvy Yoga und Selbstliebe begleite ich Frauen auf ihrem Weg, aus dem ständigen Funktionieren auszusteigen und wieder mehr zu spüren, was ihnen wirklich guttut.

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