Fühlst du dich im Winter oft erschöpft, obwohl du genug schläfst? Früher hat uns die Dunkelheit zur Ruhe und Erholung gezwungen, heute überlisten wir den Winter mit Kunstlicht, vollen Kalendern und Dauer-Tempo. Kennst du, oder?
Der Winter war nie dafür gedacht, schnell, laut und produktiv zu sein. Er war hierfür gedacht: langsamer, leiser, weniger.
Unser moderner Lebensstil ignoriert die natürlichen Rhythmen der Natur, viele von uns spüren jedoch diese Wintermüdigkeit – Lust auf Rückzug, die Schwere des Körpers, wenig Energie. Das ist kein Mangel, sondern dein Körper spricht die Sprache der Jahreszeit.
Ayurveda erklärt: Was hinter deiner Wintermüdigkeit steckt
Der Winter lädt uns ein, langsamer zu werden und die Natur macht es uns vor. Die Pflanzen ziehen sich zurück ins Innere und sammeln ihre Energie in den Wurzeln, die Tiere kommen ebenfalls zur Ruhe und schonen ihre Kräfte oder gehen sogar in den Winterschlaf.
Wir stecken laut Ayurveda mitten in der Kapha-Zeit. Diese Jahresphase ist geprägt von der Schwere und Stabilität des Erdelements und der feuchten Qualität des Wassers. Typische Merkmale sind jetzt wenig Energie und eine verstopfte Nase oder Nebenhöhlen.
Statt dagegen anzukämpfen und immer weiter zu leisten, erlaube dir, deinen Körper NICHT zu ignorieren. Erlaube dir, runterzufahren und dir die Ruhe zu schenken, die dein Körper sich wünscht.
Ayurveda im Winter: kleine Routinen mit großer Wirkung
Lass dich dabei vom Ayurveda unterstützen. Gerade jetzt hilft es, kleine ayurvedische Routinen einzubauen:
- Trinke morgens als erstes warmes Wasser, um deinen Körper bei der Beseitigung der nächtlichen Abfallstoffe zu unterstützen.
- Meide schwere Mahlzeiten mit viel Käse und wähle stattdessen leichte, warme Gerichte mit anregenden Gewürzen. Das können zum Beispiel Eintöpfe, Dals, nährende Suppen etc. sein, die mit Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer, schwarzem Pfeffer und Fenchel leichter verdaulich gemacht werden.
- Sanftes Yoga weckt Wärme und fördert die Durchblutung, ohne dich zu überfordern.
- Ein ruhiger Spaziergang bewegt ebenfalls deinen Körper, ohne zu erschöpfen, und hilft dir, stagnierende Energie sanft wieder in Fluss zu bringen.
- Und zu guter Letzt: Gönne dir Ruhe – du darfst das!
Wenn der Frühling naht: Kapha-Schwere liebevoll loslassen
Ab ca. Anfang März, wenn Licht und Wärme zunehmen, darfst du die winterliche Schwere sanft ablegen. Es gibt im Ayurveda ein Sprichwort, das besagt: Wenn der Schnee schmilzt, darf auch Kapha schmelzen.
Was passiert jetzt? Die Natur erwacht – die Vögel singen lauter, die Knospen der Blumen öffnen sich, die Erde wird weicher. Dein Körper folgt diesem Rhythmus: Die Kapha-Zeit weicht nun der leichteren Pitta-Phase mit mehr Wärme, Klarheit und Bewegung.
Das merkst du oft so: Du hast wieder Lust, mehr nach draußen zu gehen, aktiver zu werden und etwas Neues zu entdecken. Und vielleicht erinnert dich diese Jahreszeit an einen alten Brauch: die Fastenzeit nach Karneval. Denn jetzt ist dein Körper auch bereit für einen Reset und um die Pfunde purzeln zu lassen.
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Alles Liebe für dich
Melli
PS: Bei Fragen zum Thema oder Retreat – schreib mir einfach.


